Autumn coziness

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Neulich las ich einen Artikel darüber, seinen eigenen Stil zu finden. Und da dachte ich darüber nach, was wohl mein Stil sei. Habe ich meinen eigenen Stil überhaupt schon gefunden? Dafür müsst ihr aber erst einmal den Stil der 15-jährigen Chrissy kennenlernen…

Ein seltsamer, eigens geschnittener Haarschnitt mit einer Art Vollpony. Eigentlich waren es eher einige Strähnen, die mir unschmeichelhaft über die Stirn hingen. Dazu ein froschgrünes Oberteil, natürlich Off-shoulder, wie es damals eben „trendy“ war, und eine knallenge Jeans dazu, deren eng geschnallter Gürtel mein nur wenig vorhandenes Hüftspeck über den Hosenrand quellen lies. „Aber es betont doch meinen Hintern so schön!“ dachte ich damals. Alle meine Freundinnen machten es so. Zum Glück ist mir relativ schnell bewusst geworden, dass dies nicht besonders vorteilhaft an mir aussah und zum Glück ist meine Schwägerin Friseurin und hat mir seitdem meine Haare geschnitten! Wie viel ein einfacher Haarschnitt ausmachen kann… 

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In der Zwischenzeit habe ich mich unheimlich gerne ausprobiert, je nach Lust und Laune. Mal mädchenhaft, dann schlicht, mal rockig, dann lässig. Doch mit Anfang meines Studiums wurde ich „ruhiger“. Ich experimentierte nicht mehr viel. Ich hatte auch keine große Motivation, morgens ewig vor dem Kleiderschrank zu stehen und ein Outfit rauszusuchen, das mich umhaut. Jeans und T-Shirt waren die Norm. Mein Stil war leger.

Ich denke mittlerweile, mein Stil ist irgendwo zwischen elegant und entspannt (hey, das reimt sich! :D). Auf der Arbeit würde ich nie zerrissene Jeans tragen, sondern einen Rock oder dunkle Jeans mit einer Bluse oder schönem Oberteil kombinieren. Aber was spricht dagegen, in seiner Freizeit ebendiese Hose zu tragen mit einem gemütlichen Pulli, die Haare locker zum Dutt hoch und ungeschminkt? 

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Heutzutage sind viele auf Perfektion aus. Immer top-gestyled sein, immer wunderschön fallende Wellen, dramatisches Make-up. Und ich kann es denjenigen, die so perfekt aussehen wollen, nicht mal verübeln. Instagram, Pinterest und die Stars & Sternchen vernebeln einem manchmal eben das Hirn. Auch mir passiert das manchmal noch 🙂 Aber ich denke, ich bin mittlerweile aus dieser Phase, ständig und zu jeder Tageszeit super auszusehen, rausgewachsen. Meiner Meinung nach ist auch dies ein Teil des Erwachsenwerdens. Mit der Zeit gewinnt man an Selbstbewusstsein und steht über der Tatsache morgens mit Jogginghose und schnell übergezogenem ollem T-Shirt ungeschminkt und mit Wuscheldutt zum Bäcker zu laufen. Und warum auch nicht? 

Aus diesem Grund seht ihr hier heute dieses unaufgeregte, entspannte Outfit, das ich neulich zum Besuch bei der Mutti meines Liebsten trug. Hauptsache gemütlich sollte es sein! 🙂

Pulli – H&M (zwei ähnliche hier und hier)
Schal – C&A (ähnliche hier und hier)
Jeans – H&M (hier)
Schuhe – Sketchers (ähnliche hier und hier)

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Wie würdet ihr euren Stil beschreiben? Was haltet ihr von diesem Perfektionismus zurzeit? 

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2 Kommentare

  1. 03.12.2016 / 20:28

    Den eigenen Stil beschreiben ist immer schwer. Wenn ich mich beschreiben muss, sag ich immer, dass ich ein typisches Mädchen bin. Ich liebe Kleider, Röcke, rosa und sonst alles was glitzert und etwas märchenhaft aussieht. 😛 Deinen Pulli, der irrsinnig kuschelig aussieht, finde ich aber auch ganz toll. Richtig schöner Beitrag von dir!
    Liebe Grüße, Sabrina von tragischmagisch

    • 03.12.2016 / 20:44

      Lieben Dank, Sabrina! Ja, da hast du recht 😀 Ich liebe diesen Pulli so sehr, dass ich ihn gleich in zwei Farben habe. Er ist einfach so kuschelig 😀
      Liebe Grüße,
      Chrissy

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