A day in the life of an Erasmus student

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08:40 – I hear a nerve-racking noise. My alarm clock rings and slowly I open my eyes. A new day begins and full of beans I jump out of my bed. Almost. First I lay in my bed for another ten minutes and look on my phone. It shows me that it’s only 5°C outside. Okay, I should wear a layer look today. I jump under the warm shower and get ready. Breakfast is avocado toast with sunny-side up eggs. So far, so good. Now I can start this day motivated. But when I arrive at uni I am the only Erasmus student of three in my class today. Great. „Chrissy, you can do it“, I think to myself and the lecture begins. Or not. „Today we will do an exercise in groups“, says my profesor and I sit next to three nice Spanish girls. We begin with the first task and everything is fine. Task two follows. But at task three I ask myself what the heck „flujos netos positivos y negativos“ are. I have no clue, it also isn’t described in the script. And I also can’t solve the next tasks. Shit! I feel panic spreading. After trying to solve those tasks I give up. Suddenly half of the class packs their bags and leaves the room, so I do the same. Now I am sitting here and writing. The sun is shining and I am in good mood again. Well, then I have to finish the exercise at home, tranquilo – right? But first, I have to go to the next class now… with a better feeling about it and a smile on my face.

¡Hasta luego!
Chrissy

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08:40 – Ich höre ein nervtödendes Geräusch. Mein Wecker klingelt und ich öffne langsam meine Augen. Ein neuer Tag ist angebrochen und voller Tatendrang springe ich aus dem Bett. Fast. Zunächst bleibe ich noch zehn Minuten liegen und schaue auf mein Handy. Es zeigt mir ganze 5℃ an. Okay, muss eben ein Zwiebellook herhalten. Ich springe unter die warme Dusche und mache mich fertig. Zum Frühstück gibt’s Avocadotoast mit Spiegelei. So weit, so gut. Jetzt kann ich motiviert in den Tag starten. Doch in der Uni angekommen, bin ich die einzige Erasmus Studentin von dreien in meinem Kurs. Großartig. „Chrissy, du schaffst das“, sag ich mir und die Vorlesung beginnt. Oder auch nicht. „Heute machen wir eine Übung in Gruppenarbeit“, sagt mein Dozent und ich setze mich zu drei netten spanischen Mädchen. Wir fangen an mit der ersten Aufgabe und alles läuft gut. Aufgabe zwei folgt. Doch bei Aufgabe drei frage ich mich, was bitte „flujos netos positivos y negativos“ sein sollen. Keine Ahnung, im Skript steht da auch nichts zu. Und auch die nächsten Aufgaben lösen sich nicht so leicht. Shit! Bedenken und Panik versuchen mich einzuholen. Nachdem ich minutenlang versuche die Aufgaben irgendwie zu lösen, gebe ich auf. Da plötzlich der halbe Saal seine Sachen packt und eben diesen verlässt, tue ich dasselbe. Nun sitze ich hier und schreibe. Die Sonne scheint und meine Laune steigt wieder. Muss ich die Aufgaben halt zuhause lösen, tranquilo – richtig? Aber jetzt geht es erstmal in die nächste Vorlesung… mit besserem Gefühl und einem Lächeln auf den Lippen.

¡Hasta luego!
Chrissy

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6 Kommentare

  1. 20.02.2016 / 09:46

    Ein schöner Text!
    Ich war auch mal auf Erasmus-Semester (aber in Paris) und kann deine Gedanken schon ein bisschen nachvollziehen. 🙂 Viel Spaß noch dabei!

    xx
    Kat

    http://www.teastoriesblog.com

    • 20.02.2016 / 10:15

      Hey, lieben Dank! 🙂 Ja, das ist echt manchmal nicht ganz einfach 😀 Chrissy

    • 20.02.2016 / 13:33

      Hey! Vielen lieben Dank! 🙂 ich schaue mal bei dir vorbei, ich komme aus Bremerhaven und bin desöfteren in HH 😀

  2. 22.02.2016 / 17:49

    Super Eintrag! Klingt mega interessant. Dir noch viel Spaß 🙂

    Liebe Grüße

    • 22.02.2016 / 18:00

      Hey, vielen lieben Dank! 🙂 Liebe Grüße

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